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Historischer Ort: Denkmal der Grauen Busse, Porträt 2
Opferbiografie
Erika Delkeskamp
18631941

Erika Delkeskamp
aus Osnabrück (Niedersachsen) (evangelisch)

geb. 20.06.1863 in ?
gst. 06.06.1941 in Eltville (Hessen)

Erika Delkeskamp war eine Pfarrerstochter, die mit ihrem Vater im Haus Ziegelstr. 6 in Osnabrück lebte und dort im Adressbuch 1900/01 als Wohnungsinhaberin registriert ist.

Biografie erstellt am 04.12.2017, letzte Aktualisierung: 24.01.2018

Frau Delkeskamp blieb unverheiratet und wurde am 23. März 1921 mit 58 Jahren in die Provinzial- Landes Heil- und Pflegeanstalt eingewiesen. Mit 77 Jahren wurde sie von dort verschleppt und kam am Eichberg zu Tode.

(Recherche: Lisa Böhne; Eingabe: Lea Hoffmann) ges./korr.: Schubert

Assoziationen

Assoziationen
As­so­zi­a­tive Beziehungen und Verknüpfungen

Alle Opfer der NS-"Euthanasie"-Verbrechen haben ihre Individualität. Manche wurden jedoch aus ähnlichen Motiven verfolgt, einige teilten zum Beispiel Gewaltererfahrungen in ihren zwischenmenschlichen Beziehungen. Andere wiederum wurden doppelt sigmatisiert: Weil sie als psychisch krank und behindert galten und als homosexuell und jüdisch definiert wurden.
Diesen Verknüpfungen versuchen wir mit "Assoziationen" nachzugehen. Sie ermöglichen es auch, geographische Beziehungen in unserer Datenbank zu recherchieren. Sie können also erforschen, wer am selben Ort oder Region lebte, wer in der selben Anstalt lebte und ermordet wurde.

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Literaturverweise

Ausgewählte Literatur zum Thema

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
1999, Bramsche

200 Jahre Psychiatriegeschichte im ehemaligen Königreich Hannover am Beispiel des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Osnabrück

AutorEva Berger und Wolfgang Weig
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