Lisbeth Körner

aus Bad Doberan (evangelisch)

geb. in Bad Doberan
gest. in Bernburg

Schwarz-Weiß-Skizze eines Porträts ab den Schultern. Die Haare und Kleidung sind mit wilden, dunklen Bleistiftstrichen gezeichnet, während das Gesicht komplett weiß und ohne Züge bleibt.

Biografie

Lisbeth Körner wurde am 14. Juni 1920 in Doberan geboren und lebte mit ihrer Familie in Bad  Doberan. Sie war evangelisch. Ihre Eltern, Otto und Anne Körner, waren Arbeiter. Außerdem hatte  sie einen Bruder.
Am 7. Februar 1930 wurde Lisbeth in das Kinderheim Lewenberg in Schwerin aufgenommen. In den Krankenunterlagen wurde ihre Erkrankung damals als „angeborener Schwachsinn“ bezeichnet. Heute würde man von einer geistigen Einschränkung sprechen. In den Akten steht aber auch, dass sie ihre Umwelt verstand und vieles gut wahrnehmen konnte.
Später wurde Lisbeth in die Heil- und Pflegeanstalt Sachsenberg verlegt. Dort lebte sie mehrere Jahre.
Am 1. August 1941 wurde sie zusammen mit anderen Patientinnen und Patienten in die Tötungsanstalt Bernburg gebracht. Dort wurde sie noch am Tag ihrer Ankunft ermordet.  

Autoren und Autorinnen: Kriegsgräber-AG der Europaschule Rövershagen

Orte der Biografie

Geburtsort: Bad Doberan

Bad Doberan
Deutschland

Hauptaufenthaltsort: Bad Doberan

Bad Doberan
Deutschland

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