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Historischer Ort: Denkmal der Grauen Busse, Porträt 6
Opferbiografie
August Lümkemann
18971941

August Lümkemann
aus Osnabrück (Niedersachsen) (neuapostolisch)

geb. 26.06.1897 in Osnabrück (Niedersachsen)
gst. 10.06.1941 in Hadamar (Hessen)

August Lümkemann war der Sohn von Caroline und Heinrich Lümkemann.

Der Vater arbeitete bei der Bahn als Schaffner und brachte es bis zu seiner Pensionierung bis zum Oberschaffner. August Lümkemann kam am 26. Juni 1897 im Stadtteil Schinkel in Osnabrück zur Welt und wurde neuapostolisch getauft. 

Biografie erstellt am 10.01.2018, letzte Aktualisierung: 25.01.2018

Er hatte vier Schwestern (Frieda, Lina, Klara, Paula) und einen älteren Bruder (Heinrich). Seine Schwester Lina wurde ebenfalls ein Opfer der Euthanasie. Sie wurde am 17. Juni 1943 in der Landesheilanstalt Altscherbitz (Schkeuditz/Sachsen) ermordet.
August Lümkemann wurde mit 35 Jahren am 29. März 1932 in die Provinzial Heil- und Pflegeanstalt aufgenommen. Als er mit 43 Jahren im April 1941 nach Eichberg verschleppt wurde, wog er laut Aufnahmebuch nur 52 kg. Er wurde am 9. oder 10. Juni 1941 in Hadamar ermordet.

ges./korr.: Schubert

Quellen

Eva Berger: Die Würde des Menschen ist unantastbar, Bramsche 1999, Namensliste, S. 277f.; Aufnahmebuch Männer, Nds. Staatsarchiv Osnabrück Rep 727 Akz 17/83 Nr. 1; Durchsicht Dr. Lilienthal Hadamar Gedenkstätte

Assoziationen

Assoziationen
As­so­zi­a­tive Beziehungen und Verknüpfungen

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Diesen Verknüpfungen versuchen wir mit "Assoziationen" nachzugehen. Sie ermöglichen es auch, geographische Beziehungen in unserer Datenbank zu recherchieren. Sie können also erforschen, wer am selben Ort oder Region lebte, wer in der selben Anstalt lebte und ermordet wurde.

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Literaturverweise

Ausgewählte Literatur zum Thema

Osnabrücker Schicksale
2011, Osnabrück

unveröffentlichtes Manuskript

AutorLisa Böhne

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
1999, Bramsche

200 Jahre Psychiatriegeschichte im ehemaligen Königreich Hannover am Beispiel des Niedersächsischen Landeskrankenhauses Osnabrück

AutorEva Berger und Wolfgang Weig

Wissen und Irren
1999, Kassel

Psychiatriegeschichte aus zwei Jahrhunderten - Eberbach und Eichberg

AutorChristina Vanja u.a. (Hg.)
ISBN3-89203-040-5
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