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Veranstaltung
26.09.2016, Robert Parzer

Übergabe der Erinnerungs-Orte bei Regens Wagner an die Öffentlichkeit

In Michelfeld wird seit einigen Tagen an die Frauen, die während des Nationalsozialismus bei Regens Wagner Michelfeld gelebt haben und von dort deportiert wurden, erinnert. Zur Erinnerungsstunde begrüßte der  Direktor der Regens Wagner Stiftungen,  Pfr. Rainer Remmele, die Gäste.  Gesamtleiter Peter Miltenberger (Leitung RW Michelfeld), der Mitarbeiter Bernhard Kallmeier und der Beschäftigte mit Behinderung Andreas Steger sowie Sr. M. Gerda Friedel (Provinzoberin der Dillinger Franziskanerinnen) legten Gedenksteine nieder. Abschließende Worte sprach Direktor Remmele, der Hinweise auf weitere Möglichkeiten der Erinnerungs-Orte gab. Nach der Erinnerungsstunde gab es einen geführten Rundgang zu den 10 Erinnerungs-Orte auf dem Gelände der Einrichtung.

Die Erinnerungs-Orte erzählen barrierearm und in leichter Sprache die Geschichte der Einrichtung während des Nationalsozialismus.  Die Erinnerungs-Orte gibt es auch als Ausstellung auf Rollbannern, um damit in Schulen oder öffentlichen Einrichtungen das Thema platzieren zu können. Es ist eine Handreichung in leichterer Sprache erschienen, welche die Geschichte des Projekts und der Einrichtung aufgreift. Außerdem wurde ein Orientierungsflyer zu den Erinnerungs-Orten auf dem Gelände vorgestellt. Von Seiten verschiedener Schulen gibt es großes Interesse an einer Zusammenarbeit zu dem Thema und in den nächsten Monaten werden bereits erste Projekte und Workshops mit Schüler*innen umgesetzt werden.

Sabrina Renk spricht bei der Übergabe der Erinnerungsorte. Im Hintergrund: Fabian Hickethier, der mit der Agentur BAR M die Entstehung der Erinnerungszeichen begleitete.
Eine Franziskanerin betrachtet die Ausstellungstafel zur Rolle der Schwestern bei Regens Wagner im Nationalsozialismus. 2016.
Eine Teilnehmerin bei der Übergabe des Erinnerungs-Ortes Regens Wagner, 2016.
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