Hermann Cölpin

Artist aus Berlin (evangelisch)

geb. in Berlin
gest. in Bernburg

Biografie

Ernst Hermann Cölpin wurde am 23.Juni 1880 als sechstes Kind des Berliner Tischlermeisters Robert Cölpin und seiner Ehefrau Anna Lemanskÿ in der elterlichen Wohnung geboren. 1 Fußnote lesen2 Fußnote lesen3 Fußnote lesenDiese lag im südlichen Teil des historischen Berliner Viertels Luisenstadt, welches die Gegend zwischen Spree und Landwehrkanal, Lindenstraße und Görlitzer Bahnhof umfasste und heute zum Stadtteil Kreuzberg gehört. Die Luisenstadt war ein bevölkerungsreiches und von einer Mischung aus Wohnungen und Gewerbe geprägtes Viertel und dank des Bahnhofs und der um 1900 gebauten  Hochbahntrasse verkehrsgünstig erschlossen.4 Fußnote lesen

 

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Auf dem Foto ist ein Ausschnitt aus einer alten farbigen Stadtkarte zu sehen. Es handelt sich um eine detaillierte Darstellung der Luisenstadt, einem Bereich Berlins, mit vielen eingezeichneten Straßen, Plätzen und Bahnlinien. Die Karte ist so detailliert, dass man einzelne Straßennamen lesen kann. Einige Straßen und Gebiete sind farblich hervorgehoben, und das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel ist mit Linien markiert. Rote und blaue Linien könnten Bezirksgrenzen oder Verkehrswege darstellen.
Luisenstadt, um 1900.

In diesem quirligen Stadtteil Berlins wuchs Hermann Cölpin auf, bis zu seiner Einweisung in die psychiatrische Anstalt um 1929 verbrachte er hier fast sein gesamtes Leben, hier befand sich die Tischlerei seines Vaters und hier bezog er auch seine eigene Wohnung.

Zum Zeitpunkt seiner Geburt sind seine älteren Geschwister sieben, sechs und vier Jahre alt. Zwei weitere Schwestern waren zuvor im Kleinkindalter verstorben. Vermutlich wurde auch er wie seine Geschwister in der Kirche Sankt Thomas am Mariannenplatz, in der bereits seine Eltern im Jahr 1873 geheiratet hatten, evangelisch getauft.

Hermann war erst acht Jahre alt, als sein Vater mit nur 39 Jahren in der elterlichen Wohnung in der Wrangelstraße verstarb und seine Mutter Anna mit 37 Jahren zur Witwe mit sechs Kindern im Alter von 16 bis 4 Jahren wurde. Die Tischlerei betrieb die Mutter von nun an unter ihrem Namen weiter, ein Unterfangen, welches für Frauen um 1900 sicherlich noch unüblich war:5 Fußnote lesen

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Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus einem alten Adressbuch oder Verzeichnis in deutscher Sprache. Es sind zwei Einträge in Frakturschrift abgebildet. Der erste lautet "Schlein, Richard, Wäschefab., SO Reichenbergerstr. 107". Der zweite Eintrag ist "R. Müw., Eierk  erei, Spec. Bierst., SO Brunsbütteler Damm, Geschäfts-Nr. 182 II. K.".
Eintrag im Adressbuch, 1900.

Laut diesem Eintrag im Berliner Adressbuch von 1900 war ihre Tischlerei auf die Anfertigung eines besonderen Möbelstücks spezialisiert: das „Bidet“. Dieser ursprünglich bei der französischen Aristokratie beliebte hölzerne „Sauberkeitsstuhl“ mit Keramikeinsatz und gedrechselten Beinen fand anscheinend auch in Berlin in gut betuchten Bevölkerungskreisen Gefallen und Absatz.

Gleich um die Ecke der Tischlerei, in der Manteuffelstraße 116, wohnte spätestens seit 1914 ihr Sohn Hermann Cölpin:6 Fußnote lesen

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Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus einem Dokument oder Buch mit Text in Frakturschrift. Der Text lautet: "Cölpin, Hermann Artist, SO 33, Manteuffelstr. 16 II". Es scheint, als wäre es ein Eintrag aus einem Adress- oder Telefonbuch, der den Namen, die Initialen des zweiten Vornamens, eine Adresse und eine Hausnummer enthält.
Adressbuch, 1914

„Artist“ lautete seine Berufsbezeichnung, unter diesen Sammelbegriff fasste man Anfang des vergangenen Jahrhunderts Kunstturner, Trapezkünstler, Hochseilakrobaten, Jongleure, Messerwerfer oder andere sportliche Bühnenkünstler. Welches hiervon Hermann Cölpins Metier war, lässt sich heute schwerlich genauer herausfinden. Fünfzehn Jahre war er so unter dieser Adresse verzeichnet, Hinweise auf eine Heirat oder Kinder gibt es in den Archiven nicht.

1926 verstarb seine Mutter Anna 75jährig als verwitwete Tischlermeisterin, drei Jahre später verlor sich auch Hermann Cölpins Spur in den Berliner Adressbüchern.7 Fußnote lesen

Der 49Jährige wurde vermutlich um diese Zeit als Patient in der „Heil- und Pflegeanstalt Buch“ aufgenommen - wie zuvor seine nächstjüngere Schwester Elisabeth, welche im Jahr 1917 als Patientin mit nur 35 Jahren in dieser Anstalt verstorben war.8 Fußnote lesen

Woran Hermann Cölpin erkrankt war, ist ungewiss, seine Patientenakte, welche hierüber Aufschluss geben könnte, scheint verloren.9 Fußnote lesen

Die psychiatrische Anstalt Buch wurde 1907 als „III Städtische Irrenanstalt“ der Stadt Berlin als Teil eines großen Klinikkomplexes, zu dem auch zwei Lungenheilstätten, ein Altersheim und eine Kinderheilstatt gehörten, in Berlin-Buch eröffnet. Die kreuzförmig angelegten Gebäude der Nervenheilanstalt beherbergten bei Hermann Cölpins Aufnahme bereits über 2300 PatientInnen.10 Fußnote lesen

Im Mai 1931 verlegte man ihn in die Brandenburgische Landesanstalt Neurupin, in der er knapp zehn Jahre verbringen wird. Er gehörte zu den Berliner Psychiatriepatienten, welche im Rahmen der Entlastung der hoffnungslos überfüllten Berliner Heil- und Pflegeanstalten in brandenburgische Anstalten verbracht wurden. Diese Berliner Kranken, „Schiedsspruchkranke“ genannt, wurden in Neuruppin in der „Berliner Seelenliste“, einem dicken, alphabetisch geordneten Patientenaufnahmebuch erfasst. Hierin ist dokumentiert, dass Hermann Cölpin am 28.5.1931 aus der Heilanstalt Berlin-Buch kommend aufgenommen und am 23.1.1941 in eine „fremde Anstalt“ „entlassen“ wurde. „In eine fremde Anstalt entlassen“: übersetzt bedeuten diese sachlichen Worte seinen Abtransport zur geplanten Tötung in die Gasmordanstalt Bernburg an der Saale.11 Fußnote lesen

Der Psychiatriepatient Hermann Cölpin wurde in Neuruppin im Rahmen des nationalsozialistischen „Euthanasie“-Programms „Aktion T4“ per Meldebogen erfasst und vermutlich aufgrund seines hohen Alters, seiner langen Verweildauer in der Anstalt und seiner als unzureichend eingestuften Arbeitsleistung wie Zehntausend andere Kranke in diesen Jahren als „unbrauchbar“ aussortiert.

Zwischen April 1940 und August 1941 wurden Neuruppiner PatientInnen mit ausrangierten Bussen der Reichspost in die eigens dafür eingerichteten Gasmordanstalten zur Tötung verbracht, zunächst nach Brandenburg an der Havel12 Fußnote lesen

Für den 19. Transport begann die Planung im zweiten Kriegswinter. Mit Schreiben vom 29. November 1940 informierte Dr. Irmfried Eberl, Arzt und Direktor der Bernburger Anstalt, den Ober-Medizinalrat Direktor Dr. Bruno Petzsch aus Neuruppin über die nächste „Verlegung“:13 Fußnote lesen

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Das Foto zeigt einen Brief, datiert auf den 29. November 1940 aus Bernburg, adressiert an den Direktor der Landesanstalt Neuruppin. Der Absender ist Dr. Irmfried Eberl. Der Brief betrifft einen Krankentransport und enthält die Anweisung, 75 Männer zu verlegen. Es wird eine Liste mit 100 Namen erwähnt, und bei Nachfragen soll man sich an die "Gemeinnützige Krankentransport-G.m.b.H." in Berlin wenden. Am Ende des Schreibens steht die Grußformel "Heil Hitler!" und eine Unterschrift.
Dr. Irmfried Eberl an den Direktor der Landesanstalt Neuruppin, 29.11.1940.

100 männliche Neuruppiner Patienten umfasste die dem Schreiben beigefügte erste Transportliste. Wie üblich, listete man somit zunächst deutlich mehr Menschen als tatsächlich an einem Tag abtransportiert und vernichtet werden konnten. Die Anstaltsleitung in Neuruppin war nun angehalten, eine Auswahl aus diesen 100 Männern zu treffen und eine bestimmte Anzahl von noch arbeitsfähigen Personen zurückzustellen. 

Eine zweite Transportliste mit 75 Namen wurde erstellt, Hermann Cölpin trägt die Nummer 9:14 Fußnote lesen

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Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus einem Dokument, vermutlich einer Transportliste Nr. 19. Oben rechts ist eine handschriftliche Nummer zu sehen. Die Überschrift enthält die Abgabeanstalt: Neuruppin, mit einem Datum daneben, dem 23. April 1941. Darunter sind Tabellenspalten, die wahrscheinlich für die Aufnahme von Namen, persönlichen Details und anderen relevanten Informationen der transportierten Personen vorgesehen sind. Die Tabelle selbst ist in diesem Ausschnitt leer.
Transportliste Nr. 19, 1940.
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Auf dem Foto ist ein Ausschnitt aus einem Dokument zu sehen, vermutlich einer Liste oder Tabelle. Zu erkennen ist die Zeile mit der Nummer "9", die einen Namen, "Schlein, Hermann", eine Kategorie oder Gruppe, "B", eine Ortsangabe, "Berlin", und ein Datum, "25.6.80", sowie eine Nummer "1449" enthält. Dies könnte ein Eintrag in einer Transportliste oder einem ähnlichen Register sein.
Ausschnitt aus der Transportliste

Durchgeführt wurde der ursprünglich von Irmfried Eberl auf den 17. Dezember terminierte Transport allerdings erst im neuen Jahr, am 23. Januar 1941, gleich zweimal verschob man ihn. Zu einer ersten Planänderung kam es am 11. Dezember 1940: an diesem Tag informiert Eberl bzw. dessen Stellvertreter Heinrich Bunke telefonisch Petzsch in Neuruppin, dass die „75 geisteskranken Männer lt. Transportliste Nr.19 nicht am 17.12.1940, sondern erst am 9.1.1941 […] abgeholt werden.“15 Fußnote lesen

Anfang Januar dann entfiel der für den 9.1. geplante Transport ebenfalls. Man vereinbarte zwei Tage zuvor erneut telefonisch eine 14tägige Terminverschiebung, diesmal auf den 23. Januar.

Mit Hermann Cölpin standen 75 Männer auf der Transportliste Nr. 19. Lediglich 60 von ihnen traten am Donnerstag, dem 23. Januar 1941 allerdings die Reise nach Bernburg in den Tod an, denn es standen an diesem Tag nur zwei der drei angeforderten Busse zu Verfügung: „ein dritter Wagen ist ausgefallen“ liest man in der Meldung über den erfolgten Transport.16 Fußnote lesen

Die meisten der 60 Männer, welche die zwei ehemaligen Reichspostbusse bestiegen, waren zwischen 30 bis 45 Jahre alt, nur vier von ihnen älter als Hermann Cölpin. Der jüngste war 20, der älteste 80 Jahre alt. Sie stammten etwa aus Berlin, Neuruppin, Hannover, Remscheid, Leipzig oder Königsberg. In einem früheren Leben waren sie unter anderem Zeichner, Zuschneider, Arbeiter, Fabrikantensöhne, Schiffsführer, Bürogehilfe, Kürschner, Schlosser, Gastwirt oder Artist wie Hermann Cölpin. Einige hatten als Frontsoldaten im Ersten Weltkrieg gekämpft. Viele waren verheiratet, manche geschieden. Sie waren unter anderem aus den Heilanstalten Herzberge, Buch, Wittenau, Potsdam oder Fürstenwalde in die Landesanstalt nach Neuruppin verlegt worden, wenige hatten wie Hermann Cölpin dort zehn Jahre verbracht. Was all die Männer vereinte, war ihre Einstufung als „Ballastexistenzen17 Fußnote lesen  und der gemeinsame Weg in den Tod.

Hermann Cölpin, der Artist aus Berlin-Luisenstadt, gehörte zu den 59 Männer, welche am 23. Januar 1941 mit meinem Großonkel Hermann Hippmann, Schaustellersohn und Gastwirt aus Berlin-Kreuzberg und zwei Jahre jünger als Hermann Cölpin, in der Gasmordanstalt Bernburg ermordet wurde. 

Auch sein Name findet sich im Totenbuch in der Gedenkstätte für Opfer der NS-„Euthanasie“ Bernburg:

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Das Foto zeigt ein großes, aufgeschlagenes Buch, das auf einer hölzernen Konsole liegt, welche aus einer gemauerten Wand hervorsteht. Der Hintergrund ist dunkel, was das Buch in einem sanften Lichtstrahl hervorhebt. Die Seiten des Buches sind mit Text bedruckt und es scheint, als ob das Buch als eine Art Gedenkstätte oder für einen speziellen Zweck in diesem beleuchteten Raum ausgestellt wird. Die weiße Ziegelwand bildet einen schlichten, aber wirkungsvollen Kontrast zum dunklen Hintergrund und dem warmen H
Das Totenbuch in der Gedenkstätte Bernburg. Quelle: Gedenkstätte Bernburg

Hermann Cölpin 1880 – 194118 Fußnote lesen

Biografie zusammengestellt von Linda Verdier, geb. Hippmann im März 2024


Fußnoten

  1. Geburts-Register (Hauptregister) Standesamt Berlin V Luisenstadt I 1880, Vol VII, No 2762-3197, 1880, Nr. 2910, einsehbar über www.ancestry.de (kostenpflichtig) (zuletzt aufgerufen am 2.3.2024).  Der Tod von Hermann Cölpin ist entgegen der üblichen Praxis auf dieser Urkunde nicht in einer Randnotiz vermerkt. [zurück...]
  2. Der Tod von Hermann Cölpin ist entgegen der üblichen Praxis auf dieser Urkunde nicht in einer Randnotiz vermerkt.[zurück...]
  3. [zurück...]
  4. Bildquelle: Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Luisenstadt#Gliederung (zuletzt aufgerufen am 3.3.2024)[zurück...]
  5. Berliner Adressbücher, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Digitale Landesbibliothek Berlin, Adressbuch 1900, https://digital.zlb.de/viewer/image/34115316_1900/245/ (zuletzt abgerufen am 2.3.2024)[zurück...]
  6. Berliner Adressbücher, Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Digitale Landesbibliothek Berlin, Adressbuch 1914, https://digital.zlb.de/viewer/image/34115495_1914/468/ (zuletzt abgerufen am 2.3.2024)[zurück...]
  7. Sterbe=Register, Standesamt Berlin VI 1926, Band III, 1926, Nr.995, einsehbar über www.ancestry.de (kostenpflichtig) (zuletzt aufgerufen am 2.3.2024)[zurück...]
  8. Sterbe=Register, Standesamt Buch, 1917 vol.III, Band III, 1917 Nr.832, einsehbar über www.ancestry.de (kostenpflichtig) (zuletzt aufgerufen am 2.3.2024)[zurück...]
  9. 30.000 Patientenakten, d.h. knapp die Hälfte der verschollen geglaubten Akten von insgesamt 70.000 „Euthanasie“-Opfern, wurden Anfang der 1990er Jahre im Zuge der Öffnung der Stasi-Archive wiedergefunden und lagern nun im Bundesarchiv. Diese Liste führt die Patienten namentlich auf:  https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Downloads/Aus-unserer-Arbeit/liste-patientenakten-euthanasie.pdf?__blob=publicationFile (zuletzt aufgerufen am 4.3.2024) Hermann Cölpins Akte befindet sich nicht darunter.  [zurück...]
  10. Informationen entnommen: Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V., Homepage, Informations- und Gedenkportal, Heil- und Pflegeanstalt Berlin-Buch(Helios Klinikum Berlin-Buch), Heil- und Pflegeanstalt in Berlin, https://gedenkort-t4.eu/historische-orte/heil-und-pflegeanstalt-berlin-buch-helios-klinikum-berlin-buch (zuletzt abgerufen am 3.3.2024) [zurück...]
  11. Patientenaufnahmebuch Neuruppin, “Berliner Seelenliste“, archiviert im Brandenburgischen Landeshauptarchiv Potsdam unter Registratur Rep. 55C LA Neuruppin A 2, eingesehen vor Ort[zurück...]
  12. S. Dietmar Schulze: Die Landesanstalt Neuruppin in der NS-Zeit. Schriftenreihe zur Medizin-Geschichte des Landes Brandenburg, Berlin-Brandenburg 2004.Ute Hoffmann und Dietmar Schulze, „…wird heute in eine andere Anstalt verlegt“. Nationalsozialistische Zwangssterilisation und „Euthanasie“ in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Bernburg – eine Dokumentation, hg. vom Regierungspräsidium Dessau, 1997, online abrufbar auf der Seite der Gedenkstätte Bernburg: https://gedenkstaette-bernburg.sachsen-anhalt.de/geschichte/literatur (zuletzt abgerufen am 2.2.2024)In dieser Dokumentation findet man neben ausführlichen Informationen über die Logistik der Tötungsaktionen auch Auszüge aus Zeugenaussagen sowie tabellarische Übersichten über die Transporte und das Personal der Anstalt. und ab Sommer 1940 nach Bernburg an der Saale.[zurück...]
  13. Dr. Irmfried Eberl an den Direktor der Landesanstalt Neuruppin, 29.11.1940, in: Landesanstalt Neuruppin, Sammelakte mit Schriftstücken ab Juni 1940, Brandenburgisches Landeshauptarchiv Potsdam, Signatur Rep. 55C LA Neuruppin Nr. 34, Blatt 405, vor Ort eingesehen[zurück...]
  14. Der Bildausschnitt ist entnommen: „Transport=Liste Nr.19 vom 17.12.1940. Blatt 1“, in: s.o., Blatt 406[zurück...]
  15. Bruno Petzsch an den Irmfried Eberl, 12.12.1940, in: s.o., unnummeriertes Blatt vor Blatt 397[zurück...]
  16. Paul Quoos, im Auftrag des Direktors der Brdbg. Landesanstalt, 23.1.1941, Aus Transportliste Nr. 19 können in eine fremde Anstalt nicht verlegt werden, in: s.o. Blatt 410[zurück...]
  17. Begriff geprägt von dem Freiburger Psychiater Alfred Hoche und dem Leipziger Jurist Karl Binding, in: Karl Hoche, Alfred Binding, Die Freigabe der Vernichtung lebensunwerten Lebens, Leipzig 1920[zurück...]
  18. Da auf dem gesamten Klinikgelände und in der Gedenkstätte ein Foto- und Filmverbot herrscht, ist dieses Foto der Homepage entnommen: Sammlung Gedenkstätte Bernburg, https://gedenkstaette-bernburg.sachsen-anhalt.de/ausstellungen (zuletzt abgerufen am 2.2.2024)[zurück...]

Orte der Biografie

Geburtsort: Berlin

Berlin
Deutschland

Hauptaufenthaltsort: Berlin

Berlin
Deutschland

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